
| ::: Patienten & Besucher über uns |
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| ::: Auszüge aus dem Gästebuch der Klinik finden Sie hier |
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Artikel vom 23. Februar 2010, Quelle/Urheberrecht: Mindener Tageblatt (Texte und Fotos des Mindener Tageblatts sind urheberrechtlich geschützt. Ihre Weiterverwendung bedarf der Genehmigung durch die Chefredaktion.) |
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![]() http://www.mindenertageblatt.de/mt_magazine/puls/februar_2010/flash.html |
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Artikel vom 24. September 2009, Quelle/Urheberrecht: Mindener Tageblatt (Texte und Fotos des Mindener Tageblatts sind urheberrechtlich geschützt. Ihre Weiterverwendung bedarf der Genehmigung durch die Chefredaktion.) |
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| Das Leben nach dem letzten Tag Von Monika Jäger Minden (mt). Der Beamte Ralf Thiele und die Krankenschwester Nina Schneider (Name geändert) wären sich vermutlich nie begegnet. Doch jetzt helfen sie einander, einen sehr ähnlichen Schicksalsschlag zu bewältigen. Beide hatten einen Schlaganfall, beide sind noch jung - viel jünger, als man landläufig bei dieser Krankheit vermuten würde. Etwa zehn Prozent aller Schlaganfallbetroffenen gehören dieser Altersgruppe bis 45 Jahre an, bis zu 150 Schlaganfallpatienten dieses Alters kommen pro Jahr ins Mindener Johannes-Wesling-Klinikum. Nina Schneider (38) hat ein ansteckendes Lächeln und sprechende Augen. Sie benutzt beim Reden lebhaft ihre linke Hand, um das Gesagte zu unterstreichen. Die Rechte bewegt sie kaum. Denn das Blutgerinnsel im Gehirn hat ihr vor elf Jahren nicht nur die Beweglichkeit der rechten Seite genommen, sondern auch die Sprache. Doch sie hat gekämpft - um ihre Lebensqualität, um ihren Alltag, ihre Selbstständigkeit. Monat um Monat, Jahr um Jahr, mit Übungen, Trainings, Disziplin. Sie kann sich ihre Kräfte und Fähigkeiten gut einteilen. So ist es heute einfach, mit ihr zu reden. Sie versteht es, die wenigen Worte zu wählen und - oft nach Pausen - kurze, aussagestarke Sätze zu formulieren. Denn im Kopf, da ist so vieles, was sie sagen möchte. Das mit dem Reden war anders, als die gelernte Krankenschwester mit 27 nach dem sehr schweren Schlaganfall aufwachte. „Roland, Roland, Roland“ war alles, was sie herausbrachte. Roland, das war damals ihr Lebenspartner. Einen Monat lang konnte sie nichts anderes sagen. Irgendwann sei dann auch „Oma“ als Wort dazu gekommen. Sie war rechts gelähmt, musste im Rollstuhl sitzen. Sechs Monate lang dauerte das motorische Training, dann konnte sie wieder ohne Stock laufen. Drei Jahre blieb sie in der Spezialklinik in Hessisch-Oldendorf, bis sie allein mit ihrem Leben fertig werden konnte. Ihr Leben lang wird sie nun weiter trainieren müssen - und darf nicht nachlassen. Kochen, Reiten und Computerspiele Aber seit fünf Jahren fährt sie wieder Auto - extra umgebaut für sie. Sie mag Kochen und Computerspiele - auch wenn „Brötchen schneiden Schwerstarbeit ist“, geht reiten und regelmäßig zur Therapie. Doch manchmal hat sie Angst vor der Zukunft. Da hilft es dann, mit anderen zu sprechen, denen es ähnlich geht. Und weil die Lebenssituation junger Schlaganfallpatienten oft so ganz anders ist als die älterer Betroffener, hat Michaela Woicke vom Schlaganfallbüro Minden-Lübbecke einen Stammtisch für junge Schlaganfallpatienten einberufen. Der trifft sich regelmäßig, etwas, was Nina Schneider sehr wichtig findet. Hier kann sie sich austauschen mit anderen - etwa Ralf Thiele.“Es war einmal eine gesunde, glückliche, Familie“, erzählt der 42-Jährige. „Die hattte gerade ein Haus gebaut. Vier Wochen nach dem Richtfest, es war ein heißer Sommertag, hat es bei mir eingeschlagen.“ Das war am 26. August 2003, Thiele war 36, ein Tag, den er niemals vergessen kann. „Es kribbelt“ - dass er das gesagt hat, weiß er noch. Die nächste Erinnerung ist zwei Monate später. Da war er in der Klinik. Links gelähmt. Auch er musste nach dem Schlaganfall zunächst im Rollstuhl sitzen. Sechs Monate arbeitete er in der Rehabilitation an sich. Und wie es so erzählt, scheint deutlich: Er wollte das Schicksal zwingen. Immer und immer wieder versuchte er später beispielsweise, der linken Hand Beweglichkeit abzutrotzen. Als Justizbeamter hatte er am Computer und an der Tastatur gearbeitet. Er wollte das weiter machen, möglichst wie vorher. Dass er stattdessen in Pension geschickt wurde, ärgert ihn heute noch. Da war das Haus, die Kinder, die Familie. Das alles wollte er retten in die Zeit nach dem Schlaganfall, und der Weg dahin führte für ihn über seine Arbeit. Depressionen und Traurigkeit - häufige Folge von Schlaganfällen - seien da schlicht nicht infrage gekommen, sagt er. Arbeitsplatz behindertengerecht Er klagte auf Weiterbeschäftigung - und war erfolgreich. Inzwischen ist sein Arbeitsplatz behindertengerecht umgebaut, und wenn er erzählt, dass er „nach zweieinhalb Jahren von Null auf 100“ wieder eingestiegen ist, dann klingt dabei Stolz, aber auch ein Stück Bitterkeit mit. „Am liebsten wäre ich wieder so wie vorher“, sagt er einmal. Seine Erfahrungen beschäftigen ihn sehr. Gern würde er ein Buch über sein Leben schreiben - wofür die Zeit fehlt. Gern würde er vor allem seiner Frau mehr helfen - „sie muss ja alles regeln!“, aber da habe er „keine Chance.“ Er hat auf der Suche nach Möglichkeiten, sich zu Hause nützlich zu machen, unter anderem einen Kochkurs belegt und ist stolz auf den gepflegten Garten. „Aber sie, sie wirbelt in einer anderen Welt. Ich bin dafür viel zu langsam.“ Gerne würde er wieder Auto fahren. Aber der Umbau ist teuer. Zu den Treffen der Gruppe, da muss er allerdings nicht den Bus nehmen. Meist nämlich holt ihn Nina Schneider ab. Info: Schlaganfallbüro Minden-Lübbecke, Michaela Woicke, Telefon (05 71) 3 86 99 43. Treffen: Montag, 5. Oktober, 19 Uhr, Begegnungsstätte Küster Kümpers, Bismarckstraße 51. |
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| Artikel vom 9. Oktober 2009, Quelle: Deister- und Weserzeitung (Dewezet) |
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| Martin54 berichtet als Patient, 28.08.2009: Ich war drei Wochen zur Anschlussheilbehandlung nach einer Tumor-OP im Kopf in der Klinik. Die Aufnahme war freundlich, das Therapieangebot meinem Krankheitsbild entsprechend ausgewählt, bzw. meinen Wünschen und Einschätzungen nach abgestimmt. Insgesamt herrscht in der Klinik eine angenehme Betriebsatmosphäre, die sich auch auf das Umgehen mit den PatientenInnen überträgt. Angenehm aufgefallen ist mir, dass alle mich behandelnden TherapeutenInnen meinen freiwillig ausgefüllten Sozial-Fragebogen kannten, aufmerksam gelesen hatten und bei der einen oder anderen Gelegenheit das Gespräch zu den von mir gemachten Aussagen suchten. Somit ergab sich auch eine persönliche Atmosphäre und nicht nur eine reine „Arbeitsbeziehung“. Ebenso gefiel mir in allen Therapieangeboten das Prinzip des „Fördern und Fordern“. Wobei alle Therapeuten, im neuropädagogischen, im physiotherapeutischen wie auch im arbeitstherapeutischen Bereich für Hilfestellungen und Fragen offen waren. Erwähnenswert ist auch der Zimmerservice mit Bettwäsche- und Handtuchwechsel 2x wöchentlich sowie das „hauseigene Essen“. Es ist schon zu merken, dass im Hause gekocht wird und aus 4 Menüs zu wählen ist. Ebenfalls gut gefallen hat mir der Freizeittreff, als Treffpunkt nach den „Anwendungen“ mit Spiel und Spaß. Besonders gelungen auch die Einbeziehung aller PatientenInnen, egal welcher körperlicher Einschränkung auch immer. So vergingen die Abende bei Spiel und guter Laune wie im Flug, Danke! |
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| Artikel vom 10. August 2009, Quelle: Schaumburger Zeitung |
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| Artikel vom 11. Juni 2009, Quelle: Schaumburger Zeitung |
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Helmut Glanz berichtet als Patient, 03.02.2009: Sehr geehrter Herr Professor Rollnik ! Auf diesem Wege möchte ich mich bei Ihnen und Ihren Mitarbeitern für die gute Versorgung in Ihrem Hause bedanken. Mein Dank gilt sowohl dem medizinischen Personal (Ärzte, Schwestern, Pfleger), wie den Therapeuten der verschiedenen Fachrichtungen und natürlich auch den Mitarbeitern der Badeabteilung. Aufgrund der guten Betreuung bin ich schnell wieder auf die Beine gekommen. Mit kleinen Einschränkungen fühle ich mich zuhause sehr wohl. Ich bin überzeugt, dass sich mein Gesundheitszustand in den nächsten Wochen weiter bessert. Für die Zukunft wünsche ich Ihnen und Ihrem Hause alles Gute und weiterhin viel Erfolg. Mit freundlichen Grüßen Helmut Glanz |
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Artikel vom 19. Januar 2008, Quelle: Neue Presse (Um eine gut lesbare Ansicht der Artikel herunter zu laden, klicken Sie bitte auf den jeweiligen Artikel.) |
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| Artikel vom 20. April 2008, Quelle: www.weserbergland-nachrichten.de: | |||||
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| Artikel vom 9. August 2008, Quelle: Deister- und Weserzeitung (Dewezet), Autorin: Edda Dreyer: |
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Legnum berichtet als Patient, 18.12.2008: Der Unterricht umfasst mehrere Gebiete und es gibt auch Aufgaben, bei denen man gut nachdenken muss. Dieser Unterricht hilft, dass man sonst Alltägliches von z.B. der Arbeit nicht vergisst. Die Zimmer sind gut ausgestattet. Am Ende jeder Woche wählt man mit einem Menüzettel das Essen für die darauffolgende Woche. Das Personal ist sehr nett. markus0806 berichtet als Patient, 18.12.2008: Ich bin zurzeit noch Patient in der Klinik und kann nur eine sehr positive Bewertung abgeben. Als Schlaganfallpatient bin ich im September hierher gekommen und voraussichtlich noch bis Ende Februar hier stationär. Seitdem hat sich mein Zustand arg verbessert, mein Gangbild entwickelt sich immer noch positiv und der linke Arm, der vor einigen Monaten noch nahezu vollständig gelähmt war, lernt täglich neue Bewegungen und die Feinmotorik in der linken Hand verbessert sich ebenfalls ständig. All das habe ich dieser Klinik und Ihren Therapeuten zu verdanken, die sich hier freundlich und gewissenhaft um jeden Patienten kümmern. Auch die Therapien in der Neuropädagogik sind sehr gut und tragen zu meiner Genesung und Wiederherstellung bei. Insgesamt kann ich daher nur ein riesengroßes Lob an die Klinik und ihr Personal aussprechen. Zephyr berichtet als Patient, 18.12.2008: Das Pflegepersonal hat sich aufopferungsvoll um die Patienten gekümmert. Die Schwestern und Pfleger waren immer freundlich. Ich habe trotz meines Schlaganfalles viel gelacht und hatte Spaß. Wenn ich jetzt auf dem Weg zu den Therapien die Schwestern und Pfleger der Krankenhausstationen treffe, werde ich immer mit einem freundlichen Lächeln begrüßt. Thomas79 berichtet als Patient, 18.12.2008: Ich war jetzt mehrere Monate hier Patient und kann eigentlich nur Positives vermerken. Die Therapien haben mich ordentlich voran gebracht. Im Rollstuhl bin ich hierher gekommen, und jetzt gehe ich nur noch am Stock. s_strolch berichtet als Patient, 18.12.2008: Vorweg: Ich bin seit Oktober 2007 von einem Kopftumor befreit und seit dem auf dem Weg der Genesung. Mein Weg ging über eine erste Reha Anfang 2008 in einer anderen Einrichtung über erstrittene ambulante Therapien bis zur Reha an der Neurologischen Klinik Hessisch Oldendorf seit Oktober 2008 bis dato. Und von mir kommt Lob für die Einrichtung. Ich habe den direkten Vergleich mit anderen Einrichtungen und Erfahrungsberichten von Fachkräften der Branche aus einem anderen Kreis. Ich kann diese Einrichtung nur empfehlen. Das Behandlungskonzept konnte ich mit den Ärzten gut für mich aufstellen und auch zwischenzeitlich auf die Gegebenheiten anpassen. Und der beste Beweis ist der Erfolg- ich bin konkret auf dem Weg zurück an meinen alten Arbeitsplatz. Und da ich hauptsächlich meinen Kopf für diese Tätigkeit gebrauchen muss, wird der erzielte Erfolg von mir in ein noch besseres Licht gestellt. Wunderheiler gibt es in Sagen- die mediz. Behandlung hier kommt da aber ziemlich nahe heran. Und dann spielt die Unterbringung mit weniger als 4 Sternen keine Rolle!!! Andi81 berichtet als Patient, 18.12.2008: ich bin Student und hatte nun mit 26 Jahren einen Schlaganfall. Anfangs war ich in Kliniken im Osnabrücker Raum unterwegs und wurde dann glücklicherweise in die NKHO verlegt. In dieser Klinik stimmt aus medizinisch- therapeutischer Sicht alles, soweit ich das beurteilen kann. Und ich kann! Nach allem, was ich durchgemacht habe!! In dieser Klinik existiert wenigstens mal ein gescheites Gesamtkonzept für die Therapien. Alle arbeiten Hand in Hand und man hat den Eindruck, dass alles wirklich sehr fähige und engagierte Therapeuten sind! Ganz besonders die Abteilung der Physiotherapie /Krankengymnastik ist hervorragend. Immerhin kann ich nach einem halben Jahr im Rollstuhl schon wieder sehr gut mit Handstock laufen und ohne Stock immerhin auch schon ganz ordentlich. Das hätten nicht alle geschafft, bei einem so schweren Schlaganfall mit 2 Wochen Koma und Schädel-Hirn-Operation (Kraniotomie) sowie einer erneuten Hirnblutung danach. Manche Ärzte hatten Anfangs schon gesagt: Der steht nicht mehr auf. Ich freue mich schon darauf, diese Ärzte im Januar mal zu besuchen;) Mich ärgert eigentlich nur maßlos, dass ich nicht schon viel früher nach Hessisch Oldendorf verlegt wurde. Und natürlich trifft man vereinzelt auch Personen, die man weniger mag als andere. Das gilt für jede andere Alltagssituation auch und ist natürlich in einer Klinik auch so. Aber die meisten hier geben sich wirklich viel Mühe. jago_nymphi berichtet als Patient, 18.12.2008: Gute Behandlungen; ich hatte am Anfang Probleme mit dem Laufen, und jetzt kann ich es fast ohne Hilfe (nur mit Stock). Das, was behandelt werden kann, wird auch behandelt! Hannover74 berichtet als Patient, 19.12.2008: Als ich hierher nach Hessisch Oldendorf zur Vorbereitung auf meine berufliche Reha wechselte, hatte ich zunächst mit dem ungewohnten Belastungstraining auf dem kognitiven Sektor zu kämpfen (Hirnleistungstraining in allen Varianten). Zusätzlich wurde reichlich Physiotherapie angeboten, an der ich von Beginn an begeistert teilnehme. Anfänglich konnte man mich abends regelmäßig in der Pfeife rauchen, da ich vor Müdigkeit fast immer durchhing. Mit der Zeit wurde es besser. Ich muss jetzt, wo ich schon einige Zeit hier bin, feststellen, dass mich gerade die Kombination aus Hirnleistungstraining und täglicher Physiotherapie sehr fordert und auch fördert im positiven Sinne! Mittlerweile habe ich mich an die starke Belastung (die es damals für mich war- und auch immer noch ist!) gewöhnt und auch von meiner Umwelt (Familie, Freunde und Bekannte) bekomme ich nur positive Rückmeldung! Was für mich wichtig ist, ist, dass das persönliche Umfeld stimmt. Nun hat man während der Zeit hier gerade, wenn man stationär untergebracht ist - relativ viel Kontakt zu Mitpatienten. Dieser wird unterstützt, wenn vom Freizeittreff der Klinik unterschiedliche Ausflüge (Besuche im Kino, Besichtigungen von kulturelle Stätten, Spieletreffen in den Räumen des Freizeittreffs, ) angeboten werden. Auch ist ein persönliches Wort von Mitarbeitern (sei es Bedienstete aus z.B. dem Speisesaal oder die Stationsschwestern) oft sehr hilfreich und aufbauend. Hier habe ich stets freundliche Unterstützung erfahren! Alles in einem möchte ich sagen, dass ich ohne die kombinierten Therapien (geistig wie auch körperlich) hier in Hessisch Oldendorf noch lange nicht so weit in meiner Rehabilitation fortgeschritten wäre. Natürlich gehört immer eine gehörige Portion Eigenantrieb dazu! Diese wird in Hessisch Oldendorf in jeglicher Hinsicht unterstützt. itis berichtet als Patient, 19.12.2008: Ich schreibe als Patient der Klinik. Ich bin hier auf Anraten meiner Klinik in Berlin zur AHB und habe bewußt die weite Entfernung in Kauf genommen, weil mir mitgeteilt wurde, dass diese Klinik langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Gehirnschäden hat, sehr gute Erfolge zu verzeichnen hat und weil sie sowohl ein großes Spektrum als auch jede Phase von Gehirnschädigungen/-erkrankungen abdeckt. UND SO IST ES AUCH! Es werden hier alle Schweregrade von Schlaganfallpatienten und Unfallopfer behandelt. Also alles Menschen jeden Alters, die plötzlich und unerwartet aus ihrem täglichen Leben gerissen wurden. Die Klinik bietet eine hohe Vielfalt und Intensität von Therapiemöglichkeiten. Es werden hier in hohem Umfang die Bereiche Wasseranwendungen, Neuropädagogik, Krankengymnastik, Ergotherapie, Sprachtherapie, berufs- und schulbegleitende Schulungen, Neuropsychologie (Konzentration/Aufmerksamkeit), Computertraining in allen Bereichen/Programmen, Hauswirtschaft, Holz- und Metallwerkstatt angeboten. Die massive Häufung von schweren Schicksalen könnte einen zunächst erdrücken. Aber es ist genau andersherum: Schnell bekommt man mit, mit welch ungewöhnlicher Intensität und Geduld die jeweiligen Therapeuten jeden einzelnen Patienten auf seinem jeweiligen Leistungsstand aufnehmen und in täglicher Sysiphusarbeit zu jedem noch so kleinen Fortschritt führen und bis zur bestmöglichen Genesung begleiten. Dies erfolgt in stets freundlicher entspannter Atmosphäre, die Therapeuten sind jederzeit ansprechbar, setzen Wünsche/Bedürfnisse sofort um. Ich selbst habe noch nicht einen unfreundlichen Therapeuten erlebt. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben. Ich selbst bin zum Glück relativ mobil, bin also nicht auf fremde Hilfe bei Körperpflege, Anziehen oder Essen angewiesen. Zu dem Pflegepersonal kann ich daher keine Einschätzung abgeben. Aber die Therapeuten sind hochmotiviert, sehr gut ausgebildet und arbeiten in einem perfekt abgestimmten Team miteinander. Für die Freizeitgestaltung bieten 2 Sozialpädagogen Raum für z.B. Internet, Gesellschaftsspiele, Gespräche, Filmabende, Ansprache - also für therapieunabhängigen sozialen Kontakt der Patienten untereinander, Aus- flüge ins Umland werden angeboten. Die Klinik selbst ist sehr schön gelegen, eingebettet im Weserbergland, angebunden an einen kleinen ruhigen Ort. Wäre man nicht krank, könnte sogar ein Urlaubsfeeling aufkommen. Störend wirkt sich lediglich, zumindest bei längerer Aufenthaltsdauer auf der Station der Mobilen Patienten, die recht einfach gestaltete Unterbringung aus. Hauptsächlich 2-Bettzimmer geben keinen Raum für Rückzugsmöglichkeiten oder Privatsphäre. Da hofft man stets auf einen netten Zimmernachbarn. Das Problem wurde aber erkannt. Derzeit werden diverse Bereiche renoviert. Das Essen ist gut und reichhaltig. Im Ganzen gesehen sind diese kleinen Punkte aber nebensächlich. Wichtig ist mir allein der Heileffekt - und der ist hier GARANTIERT good fellow berichtet als Patient, 19.12.2008: Ich bin nun seit Februar 2007 in stationärer Behandlung in der Klink Hessisch-Ordendorf. Nun ich kam hier allerdings in einem sehr schlechten Zustand nach einem schweren Autounfall an und begann mein Leben hier komplett neu. Jetzt fast zwölf Monate später muss ich sagen, es war das Beste was mir passieren konnte. Ich lag direkt nach meinem Unfall auf einer Intensivstation eines anderen Krankenhauses und wurde dann direkt nach Erreichen eines gewissen gesundheitlichen Grades nach Coppenbrügge überwiesen. Dort wurde dann nach einer gewissen Zeit (ca. 4 Wochen) entschieden, dass ich meine Reha in Hess. Oldendorf machen soll. Gut, aller Anfang ist schwer und nach einigen Eingewöhnungstagen hatte sich die neue Umgebung an mich und ich mich an die neue Umgebung gewöhnt. Jetzt nach so vielen Wochen kann und muss ich sagen, dass hier nichts dem Zufall überlassen wird. Meine Therapien wurden von meinem behandelnden Arzt reiflich überlegt und genau auf meine Bedürfnisse abgestimmt. Auch von Mitpatienten hörte ich über ihren Therapieplan genau das gleiche. In haargenau problembezogenen Therapien, egal ob nach Schlaganfall, Autounfall Arbeitunfall oder irgendeiner anderen Erkrankung in neurologischer Hinsicht, wird genau auf die Problematik eines Jeden eingegangen und man ist wirklich nicht nur eine Nummer auf einem Bogen oder Formular. Auch der Sozialdienst steht kompetent mit Rat und Tat zur Seite. Was ich als letztes sagen möchte ist, dass auch das Essen hier (drei Mahlzeiten pro Tag plus jeglicher denkbarer Früchte zum Mitnehmen für den Hunger zwischendurch) wirklich ausgezeichnet ist. Natürlich sind wir alle in einem Krankenhaus und werden von einer Küche versorgt, die es nun mal nicht allen Recht machen kann. Im Großen und Ganzen kann man sich allerdings nicht beschweren. Lieben Gruß an alle, die hier her kommen möchten...GUTE WAHL!!! |
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